Ich bin gerade in den Bayerischen Alpen. Morgens übe ich mit Blick auf ein riesiges und von der Morgensonne beschienenes Bergmassiv. Auf der anderen Seite ist der meist hellgrüne, nach Regenschauern schlammbraune Fluss. Ich stehe auf dem Kies des breiten Flussbetts, über mir der Himmel. Mal blau, mal grau verhangen, mal düster, dann wieder dunstig hell vom aufsteigenden Morgentau.

Und jeden Morgen frage ich mich – macht das Prinzip Großstadt wirklich Sinn?

Ok, zur nächsten Seite ist nicht allzu weit eine Bundesstraße. Aber ich lebe halt im 21. Jahrhundert, was auch Vorteile hat. Z.B. den starken schwarzen Tee mit Milch, den ich danach trinke. Die Tabletten, die an Migräne-Tagen meine Kopfschmerzen wegzaubern. Das Auto, mit dem wir eben mal Brot, Obst und Bier kaufen fahren.

Ist das auch Yin und Yang, Natur und Stadt? Hm.

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